Kategorie-Archiv: Reisen

Es ist so schön hyggelig hier!

Ihr versteht nur Bahnhof? Ging mir auch so :). Dabei ist „Hyggelig“ sozusagen das dänische Wort schlechthin und es steht für alles Schöne und gemütliche, mit dem man sich wohlfühlt. Sei es Personen, Objekte oder Orte. Und ich habe mich besonders im Cafe Flottenheimer wohlgefühlt. Ein Café-Tipp aus Amalies Buch rund um Kopenhagen.

Oder, was sagt ihr?

Kopenhagen_Cafés_Layout

Kopenhagen_Cafés_Layout

Das Café sieht doch einladend aus, oder? Und ich kann euch versprechen, dass es auch drinnen sehr schön ist und das Essen gut geschmeckt hat. Neben diesem schönen Café fndet man viele weitere einfach hyggelige Plätze. So wie z.B. das zweite Bild auf dem Layout.

Diese hyggelige Atmosphäre habe ich versucht, mit verspielteren Elemten einzufangen. Blümchenpapier, Spitze und erhabene Zierelemente. Passt alles gut zusammen.

Kopenhagen_Cafés_Layout_en detail II

Kopenhagen_Cafés_Layout_en detail II

Kopenhagen_Cafés_Layout_en detail

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In diesem Sinne, habt einen hyggeligen Sonntag und genießt die Sonne. Ich hoffe, sie scheint bei euch auch so schön, wie bei uns!

Alles Liebe ♥
Julia

PS: Das Layout gehört zur Kopenreihe. EInen Bericht über unserem Trip findest du hier >Klick<.

DAS Highlight in Kopenhagen

-Zumindest für mich- war neben der kleinen Meerjungfrau die Erlöserkirche. Warum eine Kirche? Weil sie einen einmaligen Treppenaufgang hat!

Und das musste ich unbedingt auf einem Layout festhalten. Hierzu habe ich das schöne Papier aus der open book Kollektion von Maggie Holmes-mit den Buchrücken- genutzt und sozusagen ein weiteres dickes Buch eingefügt. Die Ränder des Layouts geinkt und einen Buchrücken um den Schriftzug Vor Frelsers Kirke ergänzt.

Kopenhagen_Erlöserkirche_Layout

Kopenhagen_Erlöserkirche_Layout

Seht ihr den Turm? Man kann ihn oben entlang laufen bis zur Spitze. Einmalig und eine atemberaubende Aussicht über Kopenhagen. Das zweite Bild auf dem Layout zeigt den Treppenaufgang.

Kopenhagen_Erlöserkirche_Layout_en detail I

Kopenhagen_Erlöserkirche_Layout_en detail I

Kopenhagen_Erlöserkirche_Layout_en detail II

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Kopenhagen_Erlöserkirche_Layout_en detail III

Kopenhagen_Erlöserkirche_Layout_en detail III

Die dänische Seite über die Erlöserkirche hat auch eine deutsche Seite und gibt guten Überblick über die 36m hohe Kirche.

Der 36 Meter hohe schwarz-goldene Turm ragt drei Stockwerke über den Westarm der Kirche hinaus. Er wird von einem Geländer gesäumt, jede Ebene ist mit Sandstein markiert. Um den 90 m hohen Turm herum kann man gegen den Uhrzeigersinn aufsteigen. Inspiriert wurde der Turm von der römischen Kirche Sant’Ivo alla Sapienza, die einen ebenso gedrehten Turm aufweist. Von den insgesamt 400 Treppenstufen verlaufen 150 außen an der Spitze entlang.

Also, ab nach oben mit euch- sofern ihr schwindelfrei seid :)
Und wenn ihr nochmal einen Überblick über unseren Trip nach Kopenhagen bekommen wollt, dann geht es hier entlang >Klick<.

Alles Liebe,
Julia

Alte Telefonzellen in Kopenhagen

Wie versprochen, folgen nun ein paar Beiträge mit erstellten Layouts zu meinem Kopenhagen Trip. Reist ihr auch so gerne? Ich finde es toll, andere Länder oder Städte -auch gerne in Deutschland- zu bereisen und kennen zu lernen. Und für das Hobby Scrapbooking ist es ebenso praktisch, weil man so viele schöne neue Fotos für Layouts oder Alben hat :).

Und deswegen nun hier das nächste Layout:

Kopenhagen_Telefonkiosk_Layout

Kopenhagen_Telefonkiosk_Layout

Unsere Reiseführerin hat uns aufgeklärt, dass die kleinen Häuschen mitten in der Stadt früher Telefonzellen waren. Heute werden sie als kleine Kaffee to go Stationen genutzt.

Wikipedia erzählt noch folgendes:
Am 3. September 1895 wurde mit Beschluss der Stadtverwaltung von Kopenhagen (Københavns Kommune) die Kjøbenhavns Telefonkiosker S/A gegründet. Sie erhielt die Konzession für den Bau und Betrieb von Telefonkioske im Stadtgebiet zunächst für 15 Jahre. Zu diesem Zeitpunkt gab es nur 4.000 private Telefonanschlüsse in der Hauptstadt. Der Architekt Fritz Koch wurde ausgewählt, um den Telefonkiosk zu entwerfen. Die ersten Telefonkioske in Dänemark wurde an belebten Straßen und Plätzen von Kopenhagen errichtet. Im Jahr 1896 gingen die ersten sieben Telefonkioske in Betrieb. Die kleinen, massiv gebauten Häuschen waren hexagonal, rund neun Meter hoch und hatten ein Kupferdach sowie eine oben aufgesetzte Uhr in Laternenform mit Zifferblättern. Die Seiten und Rückseiten wurde als Reklameflächen vermietet. Eine Seite war für den Kundenzugang offen. Ab 1929 wurde die Kochversion durch neue, etwas größere, Telefonkioske erweitert, die der Stadtarchitekt Jensen entworfen hatte.

So kleine Häuschen würden mir auch gut in unseren Innenstädten gefallen. Weil das aber nicht so ist, kommen sie zur besseren Erinnerung auf ein Layout und deswegen hier noch für euch Detailansichten:

Kopenhagen_Telefonkiosk_Layout_en detail I

Kopenhagen_Telefonkiosk_Layout_en detail I

20150412_094025Das Papier stammt übrigens passenderweise aus der >open book< Kollektion von Maggie Holmes. Die Telefonzelle passt hier wirklich perfekt rein. Dazu noch ein bißchen gestempelt und ein paar enamel dots. Gefühlt war dann das Layout auch schon fertig.

Alles Liebe,
Julia

Willkommen in København

— Es empfiehlt sich, es sich wieder mit einer Tasse Tee oder Kaffee gemütlich zu machen—

Ende März ging es für ein verlängertes Wochenende nach Kopenhagen. Ich war noch nie in Skandinavien unterwegs, umso mehr habe ich mich gefreut, dass es diesmal geklappt hat.

Begrüßung für Kopenhagen

Begrüßung für Kopenhagen

Meine erste Feststellung: Es gibt von Kopenhagen direkt eine Brücke nach Malmö (Schweden). Ahh! Hätte das mal vorher gewusst. Ideal für Rundreisen oder günstigere Flüge mit Ankunftsort Malmö. Aber gut. Nachdem ich euch also diese wichtige Botschaft gleich am Anfang dieses Beitrages gesagt habe, nehme ich euch heute wieder mit zu den von uns angesteuerten Plätzen und gebe euch tiefere Informationen zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten wieder beim jeweiligen erstellten Layout.

Unser Flieger

Unser Flieger

In der Luft

In der Luft

Nach Ankunft am Flughafen sind wir mit dem Zug direkt in die Kopenhagener Innenstadt gefahren (36DKK p.P/ 4,80€). Vorsicht: Achtet darauf, welchen Zug ihr nehmt, denn der andere fährt nach Schweden.

1. UNTERKUNFT  +  HOTEL
Unsere Ausgangslage bildete das Hotel „First Hotel Mayfair“. Es liegt in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof (ca. 5 min Gehweg) und ist somit ideal für alle, die mit Bahn oder Flugzeug anreisen. (Wenn ihr mit dem Auto anreisen wollt, wäre das Hotel nicht meine erste Wahl, da es über keine eigenen Parkplätze verfügt). Das Hotel an sich hat sehr schöne, saubere Zimmer (mit einem sehr kleinen Bad) und einem sehr leckeren Frühstücksbuffet. Achtung: Das Frühstück muss man dazu buchen und ist nicht automatisch inkludiert. Inklusive allerdings ist z.B. WIFI. Die Mitarbeiter vor Ort sind sehr freundlich und hilfsbereit.

Mayfair Kopenhagen

Mayfair Kopenhagen

Das visitor centre ist ebenfalls gleich ums Eck. Hier haben wir uns erstmal mit einer ordentlichen Stadtkarte versorgt (die sonst erhaltenen strotzten nur so vor Werbeinformationen).

2. RESTAURANTS/ CAFES
Am ersten Tag waren wir sehr lecker im „Tight“ essen. Mein Freund wählte Burger, ich Surf ’n‘ Turf (Steak mit Garnelen). Die Einrichtung des Lokals überzeugte uns ebenfalls. Auf der Homepage beschreibt Tight es so: „It is when you step inside and upstairs it really come alive. Built in the 1800s, the old stone walls, exposed wood beams, and ambient lights make for the perfect “hyggelig” dining experience. As we like to say “ Enter as a stranger, leave as a friend.“ Das Restaurant liegt direkt in einer Nebenstraße der Innenstadt und ist sehr gut fußläufig zu erreichen. Weitere Restaurantempfehlungen sind z.B. das Cock’s & Cows oder Paté Paté.

Restaurant Tight

Restaurant Tight

Wenn man eher eine gemütlichere, heimeligere Atmosphäre sucht, wäre das Cafe Flottenheimer sicher das Richtige für euch. Ich habe mich hier sofort wohlgefühlt. Nach einem extrem kalten Tag hat das heiß servierte Chili richtig gut getan und uns wieder aufgewärmt. Auch super schön gemütlich für eine Tasse Kaffee oder Tee.

Cafe Flottenheimer

Cafe Flottenheimer

Dänemark hat auch eine eigene Kaffekette namens Baresso. Hier bekommt man auch sehr leckeren Kaffee to go oder erwischt einen schönen Platz.Baresso Coffee

Baresso Coffee

3. GUIDED TOURS
Nach einer guten Stärkung geht es nun an die Erkundung der Stadt. Gerne hätte ich wieder eine kleiner geführte Tour gehabt. Leider war das aber zeitlich (in der Nebensaison werden keine privaten Touren angeboten) nicht möglich. Somit haben wir nun mal etwas für uns ganz anderes ausprobiert. Eine grundsätzlich kostenlos geführte Tour, bei der man Ende gibt, was man möchte (wir haben pro Person am Ende 100DKK gegeben). In Kopenhagen gibt es hierzu zwei Anbieter: „Freewalkingtours“  und die von Sandemans . Also sicherlich nicht verkehrt, bekommt man auch so einen ganz guten Eindruck von der Stadt.

Rathausplatz

Die kostenlosen Touren starten alle am Rathausplatz

Die zweite Variante wäre die Schiffstour. Auch hier gibt es zwei Anbieter: Netto Baadene Boat Tours und Strömma. Tipp: Strömma ist die günstigere von Beiden bei so gut wie gleicher Tour. Wir haben sowohl eine Schiffstour als auch die geführte Tour gemacht. Beides bei nicht wirklich gutem Wetter (es war kalt, regnerisch, wolkenverhangen). Aber man lässt sich ja die gute Laune nicht verderben und sitzt dann bei der Schiffsfahrt z.B. draußen um wenigstens ein paar Bilder schießen zu können (hier kann man dann übrigens die Werbestadtkarte als Sitzuntersitz zum Einsatz, da der Sitz ja total nass war und ich auch nicht die ganze Zeit draußen stehen wollte).

Schiffsfahrt Kopenhagen

Schiffsfahrt Kopenhagen

4. SIGHTSEEING TOP 3
Tivoli. Dieser Vergnügungspark ist hier das Highlight schlechthin. Wie bereits erwähnt, waren wir allerdings in der Nebensaison da und somit hatte der Tivoli bei uns noch geschlossen.

Tivoli Eingang

Tivoli Eingang

Kommen wir also gleich zur nächsten Sehenswürdigkeit in Kopenhagen schlechthin. Die kleine Meerjungfrau. Das Klischee mit der Meerjungfrau mussten wir natürlich auch bedienen. Zuerst haben wir sie vom Schiff aus gesehen. Aber, auch wenn ein schöner Rücken auch entzücken kann, war das etwas mager. Also sind wir nach der anderen, zu Fuß geführten Tour, im Anschluss dahin gelaufen. Und da war die Schönheit. Von vielen hat man ja bereits gehört, dass diese so klein sei. Innerlich bereits gewappnet fand ich die Meerjungfrau einfach nur schön. Wie sie da sitzt, edel und anmutig. Die Wellen, die an ihren Felsen schlagen, das Rauschen, hachja. Wären nicht immer soviele Touristen da, könnte ich mich einfach zu ihr setzen und genießen.

Die kleine Meerjungfrau

Die kleine Meerjungfrau

Und der dritte Klassiker bei einem kurzen Trip nach Kopenhagen ist natürlich der neue Hafen, im Original Nyhavn genannt. Der neue Hafen besticht durch seine schönen, farbenfrohen Häuser. Auch Hans Christian Andersen wohnte zeitweise hier.

Nyhavn

Nyhavn

Nyhavn II

Nyhavn II

5. AUSBLICK
Um einen schönen Ausblick von Kopenhagen zu erleben, empfehlen sich der runde Turm oder die Erlöserkirche. Wenn man nur Zeit für einen Turm hat (und keine Höhenangst) empfehle ich die Erlöserkirche mit dem besonderen Treppenaufgang. Ganz nach oben entlang der Kirchturmspitze. Einmalig!

Der runde Turm

Der runde Turm

Die Erlöserkirche

Die Erlöserkirche

Erlöserkirche- Den Turm gehts rauf!

Erlöserkirche- Den Turm gehts rauf!

Ausblick:

Ausblick von der Erlöserkirche

Ausblick von der Erlöserkirche

Ausblick von der Erlöserkirche

Ausblick von der Erlöserkirche

Ausblick vom runden Turm

Ausblick vom runden Turm

4. HOME SHOPPING TOP 3
Die Fußgängerzone bietet neben bekannten Modeketten auch tolle andere Shops, insbesondere für Wohndesign an. In einer der Nebenstraßen am Anfang der Fußgängerzone trifft man auf „Butik Notre Dame. Ein super schönes Geschäft rund um Wohnaccessoires und Deko im skandinavischen Design.

Butik Notre Dame Eingang

Butik Notre Dame Eingang

Butik Notre Dame Innen

Butik Notre Dame Innen

Mitten in der Innenstadt gibt es z.B. auch noch das Plint .

Plint

Plint

Und hier hätte ich noch wesentlich mehr Zeit verbringen können, das Illums Bolighus.

Illums Bolighus

Illums Bolighus

Ich muss gestehen, ich wurde schwach. Zwar bin ich nur mit einem kleinen Trolley angereist, aber der war dann eben auf dem Rückweg voll bis oben hin. Besonders freue ich mich über meinen ersten Kubus . Ich habe mir die Variante für 1 Kerze gegönnt und meiner Schwester zum Geburtstag die Kubus Variante mit zwei Kerzen mit nach Hause gebracht. Mein Kubus steht jetzt schön in meinem Scrapbookzimmer und begeistert mich. Vielleicht zeige ich euch demnächst mal mein Bastelreich, wenn es aufgeräumt ist *hust*

Meine Einkäufe in Kopenhagen

Meine Einkäufe in Kopenhagen

5. MORE LOVELY PLACES
Wenn ihr noch Zeithabt, andere Schauplätze in Kopenhagen zu besichtigen, lohnt sich auch ein Abstecher in Christianshafen. Dieser Stadtteil besicht durch seine schönen Kanäle, farbenfrohen Häuser und der Freistadt Christiania. Es handelt sich hier um (Auszug Wikipedia) „alternative Wohnsiedlung in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen, die seit 1971 besteht. Aus Sicht der dänischen Behörden handelt es sich um eine staatlich geduldete autonome Gemeinde.“ Wenn man sowieso vor hat, die Erlöserkirche zu besichtigen, lässt sich das ideal verbinden.

Christiania

Christiania

Christiania II

Christiania II

Und passend zum letzten Punkt noch ein paar weitere Eindrücke aus dieser schönen Stadt:

Kopenhagen Feeling

Kopenhagen Feeling

Das ein oder andere Wahrzeichen von Dänemark/ Kopenhagen

Das ein oder andere Wahrzeichen von Dänemark/ Kopenhagen

Wie immer habe ich euch alle Tipps in meinem pinterest board zusammengefasst.
https://de.pinterest.com/juliapinnt/kopenhagen/

Zur weiteren Reisevorbereitung für einen Trip nach Kopenhagen kann ich euch auch sehr den Blog von Amalie und das von ihr erschienene  Buch empfehlen. Ihre Schwester wohnt dort und sie hat viele Tipps rund um schöne Cafes und Geschäfte ih ihrem besonderen Reiseführer für Kopenhagen gesammelt. Viele der hier aufgeführten Erlebnisse habe ich durch ihr Buch entdeckt und aufgesucht.

Ich hoffe, dieser Bericht macht euch Lust, andere Städte zu bereisen und gibt euch ein paar praktische Tipps für Kopenhagen.

Alles Liebe ♥
Julia

Was wäre Amsterdam ohne Fahrräder?

Den Abschluss der Amsterdamreise hier auf meinem Blog bildet dieses Layout. Was darf in Amsterdam nicht fehlen? Richtig, ein Fahrrad. Aber nicht irgendeines. Nein, ein pinkes muss es schon sein. Und ich hatte Glück, eines kam mir vor die Linse. Und deswegen für euch nun auf ein Layout:

20150220_124711Das Fahrrad lehnte da so schön lässig am Brückengeländer, dass ich es in einen schönen gepunkteten Hintergrund gepackt habe mit fröhlichen Wolken am Himmel. Die Idee zur Gestaltung der zwei Papiere habe ich von Heidi übernommen >klick<. Vielen Dank an der Stelle für die schöne Inspiration!

20150220_124719 20150220_124725Aktuellen Schätzungen zufolge soll es in Amsterdam ca. 880.000 Fahrräder geben! Somit gibt es mehr Fahrräder als Einwohner (ca. 810.000) in der Stadt. Unser tour guide meinte, dass er 5 Fahrräder habe. Eigentlich 5 1/2 weil ihm bei einem das Rad geklaut wurde.

In diesem Sinne, alles Liebe,
Julia

 

Der schönste Ort Amsterdams in einem Layout

Und weiter geht´s mit der Amsterdam Reihe. Ich hoffe, ihr habt noch Lust?

Heute möchte ich euch meinen Lieblingsort in Amsterdam zeigen, den Begijnhof. Ein Ort der Ruhe mitten in der Innenstadt. Ich habe euch ja bereits einige Eindrücke >hier< gezeigt. Es sind ziemlich viele schöne Fotos entstanden. Daraus habe ich zum einen ein Project Life Minialbum befüllt und zum anderen mehrere Layouts dazu gescrappt. Die Fotomotive sind zuweilen gleich, aber aus einer anderen Perspektive bzw. Nah/Fern Ansicht, so dass sich die Bilder aus dem Layout nicht mit dem Album doppeln.

20150220_124753Die Papiere und meisten Dekoelemente sind noch aus dem Februarkit der Scrapbook Werkstatt. Das „Here“ habe ich gold eingesprüft ( von Heidi Swapp) und das Gegenstück in einem weiteren Layout verscrappt (zeige ich weiter unten).20150220_124800 20150220_124804 20150220_124819Der Begijnhof war hier  eingeschneit und strahlte eine unglaubliche Ruhe aus. Wir hatten Glück und mussten bedingt durch die Wintersaison den Hof nicht mit anderen teilen.

Hier noch ein paar Hintergrundinfos von dem >Reiseführer Amsterdam< für euch:

„1346 gegründet, lag der Begijnhof am äußersten Rand der mittelalterlichen Stadt. Hier wohnten alleinstehende Frauen, die in einer religiösen Gemeinschaft leben, aber keine Nonnen werden wollten. Sie widmeten sich vor allem der Altenpflege. Zwei Feuer zerstörten den Hof im 15. Jahrhundert fast komplett; die heutige Bebauung stammt größtenteils aus dem 17. Jahrhundert Das Haus mit der Nummer 34 wurde dagegen bereits um 1470 errichtet und soll das älteste Holzhaus der Niederlande sein. Gegenüber der englisch-presbyterianischen Kapelle versteckt sich in zwei Wohnhäusern eine katholische Geheimkirche aus dem 17. Jahrhundert.“

So und hier nun das zweite Layout mit dem Restestück.

20150220_124845 20150220_124851 Fand ich ziemlich praktisch, das Resteelement auch zu verwenden. Und das „here“ diesmal nicht in Bezug zu was Örtlichem zu setzen, sondern eher in der Form hier und jetzt. Brot und ich, das ist übrigens eine Liebe für immer.

Und wenn ihr mal in Amsterdam seid, müsst ihr unbedingt den Begijnhof besuchen!

Alles Liebe,
Julia

Der Vondelpark in Amsterdam (Layout)

Start der Layoutreihe zum Beitrag Amsterdam im Winter.

Unser Hotel >Conscious Hotel Vondelpark< für unseren Amsterdam Trip lag direkt am Vondelpark mit super schöner Lage direkt am Park. Entweder spaziert man durch den Park in die Innenstadt oder nimmt direkt die Tram vor der Haustür. Wir hatten Glück und konnten während unseres Kurztrips immer die schöne Route durch den Park nehmen.

Und da ist dieses Foto entstanden:

20150220_124536Der (verschneite) Vondelpark ist eine richtige Oase mitten in der Stadt. Groß, und abwechslungsreich. Kleine Brücken (wie hier auf dem Layout), eine Bühne, ein Lokal, alles findet man dort.

20150220_124542 20150220_124545 20150220_124557 20150220_124602Hier noch ein Auszug zum Park aus Wikipedia für euch:
Der Vondelpark ist der bekannteste und zweitgrößte Park der niederländischen Hauptstadt Amsterdam. Der Park umfasst rund 47 Hektar und liegt im Stadtteil Amsterdam Oud-Zuid, an der Grenze zum Stadtteil Oud-West. Er erstreckt sich von der Stadhouderskade bis zum Amstelveenseweg. Er ist nach dem niederländischen Dramatiker Joost van den Vondel benannt, dessen Denkmal im Park steht. Jährlich wird der Park, in dem sich auch ein Open-Air-Theater, ein Spielplatz, eine Reihe von Cafés und Restaurants sowie ein Teehaus befinden, von rund 10 Millionen Besuchern frequentiert. Seit 1996 steht er unter Denkmalschutz („Rijksmonument“).

Und vor allem viele sportbegeisterte Menschen. Mhm, vielleicht steckt das ja an? Ein guter Grund, um zurück zu kommen. ;o).

Alles Liebe,
Julia

 

AMSTERDAM im Winter- Reisetipps

—–Empfehlung VOR dem Lesen dieses Beitrags: Zuerst sich eine Tasse Tee/ Kaffee kochen, es sich dann auf dem Sofa gemütlich machen und anschließend Amsterdam entdecken—–

Nachdem ich euch nun bereits einiges aus meinem Bastelzimmer mit Layouts, Verpackungen und Karten gezeigt habe, dazu ab und an ein Einblick in unsere Wohnungsdeko möchte ich euch heute mit nach Amsterdam nehmen.

Oder besser gesagt, euch ein paar praktische Tipps mit „auf die Reise geben“. Denn Amsterdam ist auch im Winter eine Reise wert! Erst wollte ich euch nur die entstandenen Layouts zeigen. Aber da kommen die meisten Informationen einfach zu kurz. Deshalb gibt es heute  meine Reisetipps und in der kommenden Woche die passenden Layouts mit weiteren Hintergrundinformationen zu dieser wunderschönen Stadt.

Habt ihr es euch gemütlich gemacht? Ja? Denn der heutige Beitrag dauert ja eine Weile…
Dann geht es los:

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Intro Amsterdam

Amsterdam im Winter. Wunderschön!

Ende Januar waren wir für zwei Nächte in Amsterdam und haben im Vorfeld bereits das Hotel, zur Feier des Tages das Restaurant (mein Geburtstag) und die Stadtführung gebucht. Den Rest haben wir uns offen gelassen.

1. UNTERKUNFT  +  HOTEL
Unser Hotel war das Conscious Hotel Vondelpark. Super schönes Hotel, ideale Ausgangslage für einen Städtetrip. Dazu schöne Zimmer und ein absolut leckeres Frühstück. Perfekt und absolut empfehlenswert! (Tipp für Autofahrer: Parkplätze in Amsterdam sind rar. Da wir mit dem Auto anreisen würden, war uns im Vorfeld bereits klar, wir brauchen ein Hotel mit Parkmöglichkeit. Das Hotel hat eine eigene kleine Garage und man kann einen Parkplatz direkt mit reservieren.) Die Tram fährt direkt vorm Hotel und man hat eine direkte Anbindung an die Innenstadt.

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Conscious Hotel Vondelpark

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Unser Zimmer- Conscious Hotel Vondelpark

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Frühstücksraum- Conscious Hotel Vondelpark

Oder man nutzt bei schönen Wetter den Weg über den herrlichen Vondelpark (wir hatten Glück und konnten den Weg durch den Vondelpark genießen- hier in einem späteren Layoutbeitrag mehr zum Vondelpark).

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Eindrücke Vondelpark I

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Eindrücke Vondelpark II

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Eindrücke Vondelpark III

2. RESTAURANTS
Am Abend des Anreisetages wurde das Wetter leider ziemlich schlecht, so dass wir noch kurz ggü. im Cafe Oslo einen Kaffee getrunken haben um uns dann für unseren Restaurantbesuch schick zu machen. Lecker zu Abend gegessen haben wir im Beddingtons. Wir haben auf den Koch vertraut und das 4 Gänge Überraschungsmenü ausgewählt. Tunfisch, Jakobsmuscheln, Steak und ein absolut leckeres Dessert. Köstlich! (Solltet ihr auf der Suche nach einem weiteren tollen Restaurant sein, soll auch das RESTAURANT DE KAS super sein. Leider war am Donnerstag eine geschlossene Veranstaltung, so dass wir es nicht testen konnten.)

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Restaurant Beddington

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Yummi!

3. SIGHTSEEING
Am nächsten Morgen stand dann die Stadführung auf dem Programm. Hier haben wir eine Tour mit Michael gebucht. Vorteil hier: Maximal 4 Personen nehmen an der Tour teil + Guide. Ich kann die Tour nur absolut empfehlen! In drei Stunden bekommt man einen guten Überblick über die Stadt, sieht die schönsten Plätze (Begijnhof!) und hat das Glück, nicht in der Masse von Touristen unter zu gehen. Reisezeitraum Winter hat an dieser Stelle auch was gutes!

Über den Begijnhof sage ich jetzt an dieser Stelle nur: Da müsst ihr hin. Wenn ihr könnt, morgens. Dann habt ihr diesen wunderschönen Platz im Idealfall noch für euch allein. In einem der kommenden Post erzähle ich noch etwas mehr zu diesem schönen Ort mitten in der Innenstadt.

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Tretet ein- und erlebt den Begijnhof

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Begijnhof – der kleine Hof

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der eigentliche Begijnhof

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Begijnhof – ggü liegende Seite

4. CAFES
Am Nachmittag sind wir dann auf Tipp von Michael in das Lokal Blue gegangen. Diese befindet sich direkt oben in einem Einkaufszentrum und hat den Vorteil, dass man einen super Überblick über die Stadt bekommt. Dazu leckeres Essen, freundliche und hübsche Kellner. Die Fenster waren bei uns liebevoll bemalt. Wunderschön! Tipp: Um bessere Bilder machen zu können, geht die Treppe im Blue nach oben. Hier gibt es eine weitere Etage mit Sitzgelegenheiten ( bei uns war dieser Bereich für weitere Sitzplätze geschlossen) und ihr könnt in Ruhe eure Fotos von >Amsterdam von oben< machen.

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Blue- liebevoll bemalte Fenster

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Amsterdam- Blick über die Stadt I

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Amsterdam- Blick über die Stadt II

Normalerweise lohnt sich auch immer eine Grachtenfahrt oder der Besuch des Anne Frank Hauses. Da dies mein zweiter Amsterdam Besuch war, haben wir auf diese typischen Punkte verzichtet.
Am Samstag sind wir zum Albert Cuypmarket gelaufen. Tolle Blumen, frischen Fisch, leckeren Käse, Wohndeko. Alles was das Herz begehrt. Hier gehen auch die Einheimischen einkaufen und es ist immer was los. Im Anschluss haben wir unseren letzten Kaffee unseres Kurztrips im CityHouse getrunken, bevor wir die Heimreise antraten. Sehr schönes Café mit leckerem Cappuchino!

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CityHouse COFFEE & BOOKS

Zusammengefasst: Amsterdam hat mich wieder begeistert! Schöne Häuse, freundliche Menschen, liebevoll eingerichtete Cafés. Und die Sonne hat zumindest tagsüber gelacht. Was will Frau mehr?

Gerne möchte ich euch auch mein pinterest board zu Amsterdam empfehlen. Ich habe hier alle Links, die in diesem Beitrag enthalten sind, zusammengetragen und auf der Karte markiert. Vielleicht hilft euch das bei der Reisevorbereitung.

Dies ist mein erster Reisebericht in dieser Form für euch ( und recht zeitintensiv) und nun bin ich auf euer Feedback gespannt. Macht es Sinn, euch sowas wieder mal in der Zukunft für andere von mir erkundete Städte bereit zu stellen?
Kopenhagen und Edinburgh stehen z.B. bei mir noch dieses Jahr auf dem Programm.

Zum Abschluss dieses langen Blogbeitrages habe ich noch ein paar Impressionen für euch:
5. MORE LOVELY PLACES

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Mit Mosaikfliesen verzierte Hauseingäge

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Kanäle von Amsterdam- vor und nach der Begradigung

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Rotlichtviertel von Amsterdam

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Fahrräder dürfen nicht fehlen

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Spiegelung einer Kirche

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DIe Häuser stehen auf Pfeilern und richten sich an den anderen aus. Das Eckhaus hat leider am wenigsten Halt.

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Die Häuser sind alle sehr schmal und weisen nur winzig kleine Treppenhäuser auf. Alle größeren Stücke werden über die Fenster in die Häuser gebracht. Deswegen sind die Häuser auch alle leicht nach vorne gebeugt, damit die Hauswand beim Lastenzug nicht beschädigt wird.

Wie hat euch dieser Reisebeitrag gefallen? Wünscht ihr euch andere oder mehr Informationen? Wie gefällt euch die Aufteilung in einem Basisbeitrag kombiniert mit Layouts und weiteren Hintergrundinformationen? Über euer Feedback hierzu würde ich mich sehr freuen!

Alles Liebe,
Julia

PS: Berichtet doch bitte auch von euren Erfahrungen mit Amsterdam. Was hat euch am besten gefallen? Was würdet ihr noch empfehlen? Ich freue mich auf eure Antworten, denn mein letzter Amsterdam Besuch war das sicherlich nicht!